Lehre

Seminar | Future Memories: Queering Media Culture and Arts Education

zusammen mit Nada Schroer, Aurora Rodonó, Eva Busch, Katja Lell, Jane Eschment, Mirjam Thomann, Julia Nitschke, Olga Holzschuh & Rina Schmeing (BA/MA-Projektseminar, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln) 

Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung und Globalisierung richtet sich der Fokus der beiden Workshops „Future“ und „Memories“ im Rahmen des Projekts „Queering Media Culture & Arts Education“ auf die medienspezifischen De- und Restabilisierungen von Gender und People of Colour: Wo und wie wirken Vorstellungen von Gender und People of Colour auf medialer Ebene? Und wie werden diese Vorstellungen wiederum von medialen Umgebungen strukturiert? Von Interesse ist außerdem die Frage, welche bildungstheoretischen und medienpädagogischen Herausforderungen sich im Horizont medienkultureller Transformationen und queer-feministischer, postkolonialer Einsprüche auftun.

Im Seminar untersuchen wir neue Bildsprachen, visuelle (Selbst-)repräsentationen und künstlerisch-mediale Strategien, die normative und stereotype „Regime der Repräsentation“ von Frauen*, People of Color und Queers herausfordern. Wie machen Künstler*innen heteronormative und rassistische Normen sichtbar? Welche alternativen Visualisierungen bringt queere Performativität hervor? Wie lässt sich kritische Medienpraxis von diesem Standpunkt aus bestimmen? Und welche theoretischen und methodischen Ansätze lassen sich daraus ableiten? 

Neben dieser inhaltliche Bearbeitung ist das Seminar als kritische Auseinandersetzung mit akademischen Normen der Wissensproduktion und räumlichen sowie zeitlichen Lehr- und Lernbedingungen zu verstehen. Dabei möchten wir alternative Formen des Lehrens, Lernens, des Zuhörens, Lesens, gemeinsamen Recherchierens und Handelns aus einer intersektionalen, queeren und feministischen sowie postkolonialen und antirassistischen Perspektive erkunden und strukturell vorantreiben.

>> Zur Dokumentation des Seminars 




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